Historie

Der Ursprung war eine A.C. Spanner GmbH, gegründet 1913, in Frankfurt am Main. Wer die Eigentümer waren weiß ich nicht, die Firma residierte in den Zwanzigern bereits in der Siesmayer-Straße 6 im Frankfurter Westend, um 1930 dürfte Walter Kaempfert die Geschäftsführung übernommen haben. Er war 1901 geboren, Schweizer Staatsbürger, stammte aus Solothurn, wo er bzw. Familienmitglieder bis heute leben...

 

Dort hatte er auch ein Büro, von dem aus er internationale Handelsgeschäfte abwickelte, und auch heute noch halten die Nachkommen seiner Tochter Dr. Kitty Schaefer und ihres Mannes Jürg Schaefer Verbindungen...

 

In der Zeit nach der Währungsreform 1949 hatte Herr Kaempfert seinen Schwiegersohn Jürg Schaefer (1921-1996) in die Leitung seiner verschiedenen Firmen einbezogen. In dieser Zeit gründete er die Spanner Baumaschinen GmbH in Frankfurt, die Büros der Firmen blieben bis um1970 an der alten Adresse. Die Werkstätten und Ersatzteillager waren 1953 im Gebiet, welches bis heute als "Bürostadt Niederrad" bezeichnet ist, in der Hahnstadt 48 eingerichtet worden.

 

Das Vertriebsprogramm der Spanner -Baumaschinen waren vornehmlich in Deutschland und England gefertigte Dumper, Verdichtungsgeräte und Werkzeuge, teilweise aber auch Kleingeräte aus den USA, Kehrmaschinen, Flügelglätter usw. Letztere oft ausgestattet mit luftgekühlten 4-Takt Wisconsin-Otto-Motoren...

 

1957 unternahm Jürg Schaefer gemeinsam mit Herrn Wormser, einem Schweizer-Hersteller von Dumpern, eine Reise nach Mexiko, um Geschäftsmöglichkeiten für dessen Maschinen zu erkunden. Wormser entschied sich für eine Lizenz- Fertigung in Mexiko; Jürg Schaefer stieß bei den Besichtigungen auf eine Maschine, die ihn faszinierte:

Eine DITCH WITCH GRABENFRÄSE; Modell M322 mit luftgekühltem, gusseisernem Wisconsin 4-Takt-Otto-Motor AGND, mit 12 PS aus 630ccm!

 

Er entschied, seine Rückreise umzustellen, nach Oklahoma zu fliegen, den damals kleinen Ditch Witch-Betrieb und dessen Inhaber kennen zu lernen- und die ersten drei handgeführten Grabenfräsen für den deutschen Markt zu bestellen.

 

Damit hatte Spanner-Baumaschinen eine weitere zukunftsträchtige Vertretung...

 

1961 wurde das Import-Geschäft für Motoren - und Ersatzteile der Firma Wisconsin-Motor-Corporation, Milwaukee; USA von Spanner- Baumaschinen auf die neu gegründete RICONA Motoren-Vertrieb GmbH an gleicher Adresse übertragen.

 

Die Nachfrage seitens Geräteherstellern von Walzen, Fugenschneidern, Rüttelplatten, Beton-Pumpen in Deutschland für deren Export nach USA, passte einfach nicht zum Baumaschinen-Handel...

 

1965, dem Jahr der ersten großen Rezession der Bauwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg, brachen Hersteller und Händler in nie gekanntem Maße zusammen - auch Spanner-Bau blieb nicht verschont.... Die Insolvenzverwaltung übertrug die Abwicklung an RICONA.... Die Geschäfte liefen langsam weiter...

 

Im Frühjahr 1967 bot Jürg Schaefer seinem jüngeren Vereinskameraden Helmut Mataré eine Anstellung bei RICONA an: Verkauf und Kundenbetreuung in den Bereichen WISCONSIN und Ditch Witch, zum 1.9.1967 erfolgte der Eintritt.

 

Wichtig für die positive Entwicklung war die Tatsache, dass Antonio Gimenez und seine Frau Berta, die bereits 1954 in die Dienste bei Walter Kaempfert getreten waren, bis zu ihrer Pensionierung 1992, im Kundendienst gute Dienste leisteten!

 

Kontakt zu jungen Unternehmen waren bald hergestellt, Bomag, Putzmeister, EBG Linz, Wagner Spray-Tec zählten zu den ersten Erstausrüster-Kunden für Motoren.

 

Der Bereich Ditch Witch war einfacher, die Kunden-Adressen waren vorhanden, Ersatzteil-Lieferungen gehörten zum täglichen Geschäft in Zusammenhang mit der Abwicklung von Spanner.

 

Die Abwicklung der Ersatzteilversorgung war allerdings ein Problem geworden, Ditch Witch hatte einen Generalimporteur in Antwerpen für Deutschland, Frankreich, Holland und Belgien unter Vertrag genommen! Alles wurde teurer, auch die Lieferzeiten für die Teile deutlich länger...

 

Es muss wohl 1970 gewesen sein, dass mit Ed Maldonado der Export Manager von Ditch Witch in Frankfurt vorstellig wurde: das Direktgeschäft wurde möglich, zunächst noch ohne Vertrag - und Vorauskasse! Zu Beginn jenes Jahres wurde Helmut Mataré Gesellschafter der RICONA, der Name der Gesellschaft wurde in RICONA Helmut Mataré GmbH umgewandelt.

 

 

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